Illustration eines Donuts

Donuts selber machen – Grundrezept & Glasur-Ideen

Fluffiger Hefeteig, goldbraun frittiert – das Grundrezept, das sich mit jeder Glasur kombinieren lässt. Inklusive Tipps für perfekte Ringe und kreative Toppings.

TEIG > Hefeteig
TEMPERATUR > 170–175 °C
DAUER > 1–2 Min. je Seite

Donuts sind mehr als nur ein süßer Snack – sie sind ein Kultobjekt. Ob klassisch mit Zuckerglasur, bunt bestreut oder mit Schokolade überzogen: Selbstgemachte Donuts schmecken nicht nur besser als gekaufte, sie sind auch vielseitiger, weil du selbst entscheidest, wie sie aussehen und schmecken. Der Teig ist ein klassischer Hefeteig, der durch das Frittieren eine leicht knusprige Hülle und innen eine fluffige Krume bekommt.

Zutaten (für ca. 10 Donuts)

Zubereitung

  1. Hefe in der lauwarmen Milch mit einer Prise Zucker auflösen und 10 Minuten stehen lassen, bis sie leicht schäumt – das zeigt, dass die Hefe aktiv ist.
  2. In einer großen Schüssel Mehl, restlichen Zucker, Salz, Ei, Butter und die Hefemilch zu einem glatten, elastischen Teig verkneten (ca. 10 Minuten mit der Hand oder 5 Minuten mit der Küchenmaschine). Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen und glatt sein.
  3. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat (er sollte sich mindestens verdoppeln).
  4. Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche etwa 1,5 cm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher (ca. 8–10 cm Durchmesser) Kreise ausstechen, und mit einem kleineren runden Ausstecher (ca. 3 cm) die Mitte ausstechen – oder einen passenden Glas verwenden. Die ausgestochenen Löcher (Donut Holes) nicht wegwerfen, sie lassen sich ebenfalls frittieren.
  5. Die Teigringe auf ein Backblech mit Backpapier legen und nochmals 20–30 Minuten gehen lassen – sie sollten sichtbar an Volumen zunehmen.
  6. Öl auf 170–175 °C erhitzen. Die Donuts portionsweise 1–2 Minuten pro Seite frittieren, bis sie goldbraun sind – sie sollen nicht zu dunkel werden. Die Donut Holes garen etwas schneller (ca. 1 Minute pro Seite).
  7. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und abkühlen lassen, bevor sie glasiert werden.
  8. Für die Glasur Puderzucker mit Milch oder Zitronensaft glattrühren – die Konsistenz sollte dickflüssig sein, aber noch vom Löffel tropfen. Die Donuts mit der Oberseite in die Glasur tauchen und mit Streuseln oder Schokosplittern verzieren. Die Glasur trocknet in etwa 10 Minuten.
Wichtig für die perfekte Form: Die Donuts vor dem Frittieren ausreichend gehen lassen – zu kurz gegangener Teig wird im heißen Öl schwer und nimmt mehr Fett auf, statt fluffig zu werden. Die ideale Gehzeit ist erreicht, wenn die Ringe sich sichtbar aufblähen und beim Fingerdruck leicht nachgeben.

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Variationen im Teig

Du kannst den Teig auch mit anderen Aromen verfeinern: etwas Zimt, Kardamom oder abgeriebene Orangen- oder Zitronenschale unter das Mehl mischen. Für vegane Donuts ersetze die Milch durch Pflanzenmilch, die Butter durch vegane Margarine und das Ei durch 1 EL Apfelmus oder 1 EL gemahlene Leinsamen mit 3 EL Wasser (als "Leinsamen-Ei"). Die Garzeiten bleiben gleich.

Aufbewahren und einfrieren

Unglasierte Donuts halten sich abgedeckt bei Zimmertemperatur etwa einen Tag, danach werden sie zunehmend trocken. Am besten schmecken sie frisch am Tag der Zubereitung. Donuts lassen sich aber gut einfrieren: Die unglasierten, ausgekühlten Donuts in einem Gefrierbeutel einfrieren und bei Bedarf im Ofen bei 180 °C für 5–8 Minuten wieder aufbacken – so werden sie fast so gut wie frisch. Glasierte Donuts sollten nicht eingefroren werden, da die Glasur beim Auftauen weich wird.

Weitere Hefegebäck-Varianten und die Ofen-Alternative findest du im Ratgeber Berliner, Donuts & Krapfen. Auch Churros und Cannoli sind tolle Alternativen für frittierte Süßspeisen.

Lust auf noch mehr?

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