Illustration einer Frühlingsrolle

Gyoza frittieren – knusprige Teigtaschen

Statt in der Pfanne anzubraten und zu dämpfen, werden Gyoza hier komplett frittiert – für eine rundum knusprige Hülle statt der klassischen knusprig-weichen Kombination.

FÜLLUNG > Hack & Kohl
TEMPERATUR > 175 °C
DAUER > 2–3 Min.

Gyoza – die japanischen Teigtaschen – werden klassisch zuerst in der Pfanne angebraten und dann mit Wasser gedämpft, sodass sie eine knusprige Unterseite und eine weiche Oberseite haben. Wer stattdessen eine komplett knusprige Hülle möchte, kann Gyoza auch vollständig frittieren. Das Ergebnis ähnelt dann eher chinesischen frittierten Teigtaschen und ist besonders knusprig. Dieses Rezept zeigt, wie du Gyoza frittierst – mit einer würzigen Hackfleisch-Kohl-Füllung.

Zutaten (für ca. 20 Gyoza)

Zubereitung

  1. Den gesalzenen Chinakohl 10 Minuten ziehen lassen, dann mit den Händen gut ausdrücken, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen – das ist wichtig, damit die Füllung nicht zu feucht wird.
  2. Das Hack mit dem ausgedrückten Chinakohl, der Frühlingszwiebel, Ingwer, Knoblauch, Sojasauce und Sesamöl vermengen. Die Masse sollte geschmeidig, aber nicht zu feucht sein.
  3. Je einen Teelöffel Füllung in die Mitte eines Teigblatts geben. Den Rand mit etwas Wasser befeuchten, den Teig zur Halbmondform falten und die Ränder fest zusammendrücken – dabei die typischen Gyoza-Falten formen (oder einfach mit einer Gabel verschließen).
  4. Das Öl auf 175 °C erhitzen. Die Gyoza portionsweise 2–3 Minuten frittieren, bis die Hülle rundum goldbraun und knusprig ist. Die Füllung sollte durchgegart sein – bei großen oder dicker gefüllten Gyoza die Zeit etwas verlängern.
  5. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit den Dips servieren.
Wichtig: Da die Füllung roh in die Teigtasche kommt, muss sie beim Frittieren vollständig durchgaren – bei größeren oder dicker gefüllten Gyoza im Zweifel die Frittierzeit leicht verlängern (bis zu 4 Minuten) und eine probeweise aufschneiden, um zu prüfen, ob das Hack durch ist.

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Gyoza vs. Frühlingsrollen – der Unterschied

Beide sind asiatische Teigtaschen, aber es gibt einen Unterschied: Gyoza sind halbmondförmig und werden meist mit einer dünnen, runden Teighülle zubereitet, die klassisch mit Hackfleisch und Kohl gefüllt wird. Frühlingsrollen sind länglich und werden mit einem rechteckigen, dünneren Teigblatt gerollt – oft mit einer Gemüsefüllung. Das Frittieren von Gyoza ist eher ungewöhnlich, während Frühlingsrollen fast immer frittiert werden. Mehr zu Frühlingsrollen findest du im Beitrag Frühlingsrollen selber machen.

Dips – was passt zu Gyoza?

Klassisch werden Gyoza mit einer Mischung aus Sojasauce, Reisessig und ein paar Tropfen Chilisauce serviert. In Japan ist auch eine Mischung aus Sojasauce und Ponzu (Zitrus-Sojasauce) beliebt. Für eine cremige Variante mischst du etwas Sesampaste oder Mayonnaise unter die Sojasauce – das gibt einen würzigen, sämigen Dip.

Weitere asiatische Spezialitäten und Frühlingsrollen findest du im Ratgeber Ungewöhnliches frittieren und im Beitrag Frühlingsrollen selber machen.

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