Illustration einer Frühlingsrolle

Frühlingsrollen selber machen – knusprig & frisch

Vom Füllen über das Falten bis zum richtigen Frittiermoment – so werden sie knusprig statt fettig. Inklusive Füllungsideen und Tipps für den perfekten Verschluss.

HÜLLE > Teigblatt
TEMPERATUR > 175–180 °C
DAUER > 3–4 Min.

Frühlingsrollen sind ein Klassiker der asiatischen Küche – und ein Gericht, das zu Hause viel besser gelingt, als man denkt. Der Schlüssel zu einer knusprigen Hülle liegt in der richtigen Füllung und der Frittierzeit. Die Füllung darf nicht zu feucht sein, sonst wird die Hülle weich. Und die Frittierzeit sollte bei 175–180 °C liegen, damit die Hülle knusprig wird, bevor sie zu dunkel wird.

Zutaten (für 12 Frühlingsrollen)

Zubereitung

  1. Kohl, Karotte, Glasnudeln und Frühlingszwiebeln in einer Pfanne mit etwas Öl kurz andünsten, bis das Gemüse leicht zusammenfällt, aber noch Biss hat. Mit Sojasauce und Sesamöl würzen – nicht zu viel Flüssigkeit, die Füllung sollte trocken sein. Die Füllung vollständig abkühlen lassen.
  2. Ein Teigblatt diagonal vor sich hinlegen. Etwa 2 EL Füllung im unteren Drittel platzieren, die untere Ecke über die Füllung klappen, die Seiten einschlagen und fest zu einer Rolle aufrollen. Die letzte Ecke mit etwas verquirltem Ei bestreichen und zukleben.
  3. Das Öl auf 175–180 °C erhitzen. Die Frühlingsrollen portionsweise 3–4 Minuten frittieren, bis die Hülle rundum goldbraun und knusprig ist – dabei einmal wenden.
  4. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Sojasauce oder Chilisauce servieren.
Wichtig für eine knusprige Hülle: Die Füllung muss vor dem Einrollen vollständig abgekühlt sein – warme Füllung macht das Teigblatt weich und reißt beim Aufrollen leicht. Außerdem sollte die Füllung nicht zu feucht sein, sonst wird die Hülle beim Frittieren labbrig.

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Füllungsideen – vegetarisch, mit Fleisch oder Garnelen

Die Füllung lässt sich beliebig variieren: Statt Kohl und Karotte kannst du auch Hähnchenstreifen, Garnelen oder Tofu verwenden. Für eine würzige Note etwas geriebenen Ingwer oder eine fein gehackte Chili zugeben. Eine asiatische Variante mit Glasnudeln, Sojasauce und Sesamöl ist besonders leicht. Wer es herzhafter mag, mischt etwas gebratenes Hackfleisch unter das Gemüse. Für eine vegane Variante das Ei zum Verschließen durch eine dünne Mehl-Wasser-Paste (1 EL Mehl + 2 EL Wasser) ersetzen.

Aufbewahren und einfrieren

Ungefrittete, fertig gerollte Frühlingsrollen lassen sich gut auf Vorrat einfrieren: einzeln auf einem Blech vorfrieren, dann in einen Gefrierbeutel umfüllen und bei Bedarf direkt tiefgekühlt frittieren – die Garzeit verlängert sich um etwa 1–2 Minuten. Fertig frittierte Rollen schmecken frisch am besten und werden beim Aufwärmen im Ofen (200 °C, 8–10 Minuten) wieder knuspriger als in der Mikrowelle.

Eine Variante mit Reispapier statt Teigblättern sowie weitere asiatische Spezialitäten findest du im Ratgeber Ungewöhnliches frittieren. Auch Gyoza und Tempura-Gemüse sind einen Versuch wert.

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