Ähnlich wie frittierter Rucola lässt sich auch Basilikum kurz im heißen Öl frittieren. Die Blätter werden dabei knusprig und papierdünn, das Aroma konzentriert sich und wird intensiver, aber auch milder in der Schärfe als frisches Basilikum.
Zutaten
- 1 Handvoll frische Basilikumblätter, trocken
- Neutrales Öl zum Frittieren
- Etwas Salz
Zubereitung
- Basilikumblätter waschen und sehr gründlich trocken tupfen oder in einer Salatschleuder trocknen. Restfeuchtigkeit führt zu starkem Spritzen, da die Blätter sehr dünn sind.
- Öl auf 175–180 °C erhitzen.
- Blätter mit einem Sieblöffel portionsweise für nur 5–10 Sekunden ins heiße Öl geben – sie werden fast augenblicklich knusprig und leicht durchscheinend.
- Sofort herausheben, auf Küchenpapier abtropfen lassen und leicht salzen.
Die 5 häufigsten Fehler bei frittiertem Basilikum
- ❌ 1. Blätter nicht trocken genug Restfeuchtigkeit führt zu heftigem Spritzen – gründlich trocknen!
- ❌ 2. Zu lang frittiert 5–10 Sekunden reichen – alles darüber wird bitter.
- ❌ 3. Öl zu heiß (über 190 °C) Die Blätter verbrennen sofort – 175–180 °C sind ideal.
- ❌ 4. Zu viele auf einmal Sie kleben zusammen – lieber portionsweise frittieren.
- ❌ 5. Nicht sofort gesalzen Das Salz haftet nur, solange die Blätter noch fettig-warm sind.
Verwendung
Frittiertes Basilikum eignet sich als Topping für Pasta, Pizza, Caprese-Salat oder als Garnitur für Suppen. Es verleiht Gerichten einen knusprigen Kontrast und ein konzentrierteres Aroma als frisches Basilikum – ähnlich, wie es auch bei frittiertem Rucola der Fall ist.
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